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Budapest – Wien – Salzburg – Stuttgart |
In Budapest hatten wir 30 min Aufenthalt und ich konnte meiner Helferin dann auch gleich das Geld zurückerstatten. Als ich zum Zug zurückkehrte erwartete mich der nächste Schreck. Man hatte meinen Waggon abgehängt. Ich saß wohl auch noch im falschen Wagen. Seltsamerweise hatte mich keiner der Fahrkartenkontrolleure darauf hingewiesen. Wegen des langen Aufenthalts schaffte ich es, alles rechtzeitig umzuladen. Und für das Fahrrad gab es jetzt sogar einen extra Gepäckwagen. Danach musste ich erst einmal tief durchatmen. Der Rest der Reise bis Wien verlief dann ohne weitere Zwischenfälle und ich befand mich langsam wieder in geordneten Verhältnissen. In Wien trank ich dann mit meinen Reisebekanntschaften noch einen Kaffee bevor sie weiterfuhren. Ich besorgte mir Fahrkarten nach Stuttgart und hoffte, dass es jetzt schnell und sicher heimging.
In Salzburg und München musste ich nochmals umsteigen. In Salzburg war das kein Problem, es war genügend Zeit. Aber in München wurde es wieder hektisch. Erst hatten wir Verspätung und der Anschlusszug wartete schon extra lange auf uns. Dann erwartete mich sozusagen als Willkommensgruß zurück in Deutschland ein Regenguss, als ich von einem Ende des Bahnhofs zum anderen Ende spurtete. Beim richtigen Zug am richtigen Fahrradwaggon angekommen, war der schon fast voll und die letzten Plätze eigentlich schon reserviert. Aber ich stieg einfach einmal ein und wartete bis es losging. Das hatte auch bisher immer funktioniert. Bei der Fahrkartenkontrolle merkte ich dann, dass ich genau den letzten freien Platz erwischt hatte – welch ein Glück. Trotz des schlechten Wetters waren viele Fahrradurlauber auf dem Heimweg und es entwickelte sich ein angenehmes und entspanntes Gespräch und Erfahrungstausch zwischen uns. Hin und wieder musste mal jemand raus, natürlich immer derjenige, der sein Rad ganz am Ende eingestellt hatte. In Stuttgart Hauptbahnhof angekommen fuhr ich zum Marienplatz und mit der Zahnradbahn „Zacke“ den Berg hinauf nach Degerloch. Noch 10 min mit dem Rad und ich war um 20:00 Uhr zuhause. Ich hatte es wirklich geschafft! Als erstes nahm ich dann ein schönes heißes Vollbad!
Ganz nebenbei hatte ich noch eine Wette zu meiner Heimkehr mit 4 Stunden Vorsprung gewonnen. Auch das Picknick am nächsten Tag war dann ganz entspannt.