
![]()
home Motivation Donau Tour Ausrüstung Fotos Links Kontakt
|
Dömös – Visegrad – Nagymaros – Kismaros – Veröce – Vac – Göd – Dunakeszi – Budapest – Dunaharaszti – Taksony – Dunanagyvarsany |
Der Tag begann wunderbar. In Visegrad setzte ich mit einer Fähre über die Donau und mit mir zusammen noch Italiener, Engländer, Franzosen, Deutsche, natürlich Ungarn und ein kleiner Hund, der wohl zur Fähre gehörte. Denn er sprang als letzter hinzu und ging als erster wieder von Bord. Leider war damit der schöne Teil des Tages beendet. Die Information, das linke Donauufer sei schöner mit dem Fahrrad stimmt so nicht. Ich kam zwar kurzzeitig wieder auf einen Radweg, doch der verlor sich bald wieder in einem Wohngebiet. So musste ich auf der N2 nach Budapest hineinfahren. Ich bekam vom Donauknie nichts mit und der Verkehr war die Hölle. Außerdem bekam ich plötzlich stichartige große Schmerzen oberhalb des linken Knies, so dass ich nicht mehr mit voller Kraft fahren konnte. Ich war heilfroh, als ich endlich im Zentrum war und in einem Cafe am Ufer gemütlich ein Eis aß. Dann fand ich auch noch ein Internetcafe und konnte mich daheim mal wieder melden. Von Donaueschingen bis Budapest in 11 Tagen – nicht schlecht. Als ich Budapest dann wieder in Richtung Süden auf der N51 verließ, kehrten die Schmerzen im linken Bein zurück. Der Verkehr war ebenfalls nicht besser geworden und die Straßen total verdreckt. Ich war heilfroh, dass ich ungeschoren durch die ganzen Scherben kam. Als ich dann Budapest endlich verlassen hatte und es ruhiger wurde, bekam ich doch noch einen Platten. In meinen vorderen Reifen hatte sich ein Dorn gebohrt. Und in meinen Emails hatte ich noch geprahlt, ich hätte noch überhaupt keine Panne gehabt.