home Motivation Donau Tour Ausrüstung Fotos Links Kontakt


 6. Tag - 02.08.03 

    
Start 7:31 Uhr
Ende 20:49 Uhr
Strecke 140,39 km
Fahrzeit 7:40:51 h
Durchschnittsgeschwindigkeit 18,27 km/h
Strecke insgesamt 725,50 km
Niederalteich – Winzer – Pledl – Gries – Sattling – Neßlbach – Hofkirchen – Oberschöllnach – Hilgartsberg – Windorf – Gaishofen – Schalding – Donauhof – Passau – Erlau – Obernzell – Jochenstein

Deutschland – Österreich

Kramesau – Niederranna – Wesenufer – Schlögen – Innzell – Aschach – Brandstatt – Eferding – Brandstatt

Gestern Nacht hat regnete es doch ziemlich stark, aber jetzt weiß ich jedenfalls, dass mein Zelt wirklich wasserdicht ist. Leider hatte ich dann keine Zeit, es zu trocknen und musste es feucht einpacken. Ziemlich schnell merkte ich dann, dass meine Füße wieder anfingen zu schmerzen und mein Po hatte sich auch noch nicht an den Sattel gewöhnt. So konnte ich jedenfalls nicht weitermachen, also stellte ich die Sattelposition neu ein. Nach mehreren Versuchen hatte ich die optimale Position gefunden. Am Abend ging es den Füssen viel besser und auch mein Po meldete sich immer nur kurzzeitig nach einer Pause.
Heute Nachmittag, kurz nach Passau aber noch in Deutschland machte ich eine kurze Pause und sprang zur Abkühlung kurz in die Donau. Genau in diesem Moment kam natürlich eine größere Radlergruppe aus lauter älteren Herrschaften vorbei und machte entsprechende Bemerkungen. Das Zelt trocknete in der Pause nicht ganz, da sich ausgerechnet während dieser 45 Minuten eine dicke Wolke vor die Sonne geschoben hatte. Dabei hatte ich aber wirklich noch Glück, ein paar Kilometer weiter hatte es einen kräftigen Landregen gegeben. Der Asphalt dampfte noch wie eine Waschküche.
Die Straßen und Wege in Deutschland waren oft schlecht und anders beschildert als in der Karte angegeben. In Österreich waren die Wege bestens beschildert und beiderseits der Donau asphaltiert und somit sehr gut zu fahren. Auch was die Landschaft betrifft, war es an der Donau ab Passau einfach schöner, bis auf einige Stellen in der Schwäbischen Alb und bei Kehlheim.
Am Abend setzte ich mich auf eine Bank an der Donau. Entspannt ließ ich den Sonnenuntergang und den aufsteigenden Nebel, der das andere Ufer verschwinden ließ, auf mich wirken.